Drachenblut ist ein tiefrotes Harz, das seit Jahrhunderten als kraftvolles Schutz- und Reinigungsmittel verwendet wird. Es hat eine intensive, fast mystische Ausstrahlung und wird in vielen Kulturen für Rituale zur Abwehr negativer Energien, zur Stärkung der eigenen Kraft und zur energetischen Reinigung eingesetzt. Sein würzig-herber Duft erinnert an ferne Länder und archaische Rituale.
Was ist Drachenblut?
Drachenblut (lateinisch: Daemonorops draco, Dracaena cinnabari oder Croton lechleri, je nach Quelle) ist kein einheitliches Harz, sondern ein Sammelbegriff für das rot gefärbte Harz verschiedener Pflanzenarten, u. a. aus den Gattungen Daemonorops (Palmen), Dracaena (Drachenbaum) und Croton. Traditionell wird meist das Harz der Rattanpalme (Daemonorops draco) verwendet. Drachenblut wurde bereits in der Antike als Farbstoff, Heilmittel und rituelles Harz genutzt.
Wie wirkt Drachenblut beim Räuchern?
Drachenblut wirkt stark schützend, abgrenzend und klärend. Es soll negative Energien fernhalten, die Aura stärken und rituelle Räume reinigen. Gleichzeitig unterstützt es die eigene Willenskraft, Zentrierung und energetische Selbstermächtigung. In Ritualen wird es häufig zur Bannung, Klärung und Manifestation verwendet.
- Schutz: Schafft eine kraftvolle energetische Barriere.
- Reinigung: Vertreibt starke negative Energien.
- Stärkung: Fördert innere Kraft und Selbstbewusstsein.
- Erdung: wirkt erdende und stärkt das Wurzelchakra
Wie wird Drachenblut geräuchert?
Drachenblut ist ein brüchiges Harz und wird am besten in Pulverform oder in kleinen Stücken auf Kohle verräuchert. Es verglimmt relativ schnell und kann dabei einen intensiven, etwas metallisch-herben Rauch entwickeln. Weniger ist hier mehr – lieber in kleinen Mengen räuchern, zumal Drachenblut auch nicht zu den günstigen Räucherstoffen gehört.
Es lässt sich aber wunderbar mit anderen Harzen mischen und verstärkt deren Wirkung sogar.
Wann ist die Verwendung besonders sinnvoll?
- In Schutz- und Bannritualen
- Zur energetischen Reinigung nach Streit, Krankheit oder Konflikten
- Zur Stärkung der persönlichen Grenzen und inneren Klarheit
- In Übergangsphasen, z. B. in den Rauhnächten, bei Neubeginn oder Abschied
Mit welchen Räucherstoffen lässt sich Drachenblut gut kombinieren?
- Wacholder (für kraftvolle Reinigung & Schutz)
- Myrrhe (für Erdung & Stabilität)
- Weißer Salbei (für tiefe Reinigung & Klarheit)
- Weihrauch (Reinigung)
Zu welchen Gelegenheiten passt Drachenblut?
Drachenblut ist ein wunderbares Räucherharz für die Rauhnächte, insbesondere in der 1., 4. und 12. Rauhnacht.
Hinweis zur Anwendung
Drachenblut hat einen starken, eindringlichen Rauch. Menschen mit empfindlichen Atemwegen sollten es nur vorsichtig und in kleinen Mengen einsetzen. In der Schwangerschaft wird vom Räuchern generell abgeraten – auch mit Drachenblut. Immer gut lüften und auf die eigene Intuition achten.
FAQ
Was bewirkt Drachenblut beim Räuchern?
Drachenblut wirkt schützend, stärkend und klärend. Es hilft beim Loslassen alter Energien und beim Aufbau energetischer Grenzen.
Ist Drachenblut ein echtes Harz?
Ja – aber je nach Herkunft stammt es von unterschiedlichen Pflanzen (z. B. Drachenbaum oder Palmenarten) und ist kein Harz im botanischen Sinne wie Weihrauch.
Wann sollte man Drachenblut nicht räuchern?
Bei starker Empfindlichkeit der Atemwege, während der Schwangerschaft oder in sehr kleinen, schlecht belüfteten Räumen. Der Rauch ist intensiv und sollte bewusst dosiert werden.