Jasmin ist eine der sinnlichsten und verführerischsten Räucherpflanzen. Die zarten weißen Blüten entfalten beim Räuchern ein tiefblumiges, exotisches Aroma, das das Herz öffnet, die Sinne betört und die Stimmung hebt. Jasmin wird seit Jahrtausenden in Liebesräucherungen, zur Herzheilung und zur Verbindung mit dem inneren weiblichen Prinzip verwendet.
Was ist Jasmin?
Jasmin (Jasminum officinale oder Jasminum grandiflorum) ist ein immergrüner Strauch mit intensiven, stark duftenden Blüten. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Süd- und Ostasien und wird heute weltweit in Parfümerie, Aromatherapie und spiritueller Praxis geschätzt.
Jasmin hat eine lange Geschichte in der Parfümerie und spirituellen Praxis. Die Pflanze symbolisiert Reinheit, Weiblichkeit und die Verbindung zur Seele.
Die Heimat von Jasmin liegt im Himalaya, in Nordindien und Teilen Chinas. Mittlerweile ist es an vielen Orten der Welt zu Hause. Wegen seines sinnlichen Duftes wird Jasmin in Indien auch als „Königin der Nacht“ bezeichnet, da der Duft vor allem in der Nacht seine volle Wirkung entfaltet.
Zum Räuchern werden meist getrocknete Blüten verwendet, selten auch Jasminharz (wenn erhältlich). Der Duft ist süß, schwer, exotisch und tief entspannend.
Jasmin gilt als Aphrodisiakum und steht für Sinnlichkeit und Erotik. Deshalb eignet es sich besonders für Liebesräucherungen.
Wie wirkt Jasmin beim Räuchern?
Jasmin eignet sich besonders für Liebesräucherungen, es wirkt aphrodisierend, aber auch beruhigend und Ängste lösend. Jasmin wirkt öffnend, sinnlich und harmonisierend. Er aktiviert das Herzchakra, unterstützt emotionale Heilung und hilft, sich mit Liebe – zu sich selbst und anderen – zu verbinden. Besonders in Liebes- und Segnungsritualen hat Jasmin einen festen Platz.
- Liebe: Fördert Herzensenergie und innere Harmonie, öffnet das Herz
- Aphrodisiakum: wirkt aphrodisierend, reduziert Hemmungen
- Inspiration: Unterstützt kreative Prozesse und fördert Träume.
- Beruhigung: Entspannt, löst Ängste und bringt eine friedliche Atmosphäre.
- öffnet das Herz & stärkt die Selbstliebe
- fördert Sinnlichkeit, Hingabe & Intuition
- unterstützt emotionale Heilung & Herzöffnung
- harmonisiert weibliche Energien
- bringt Leichtigkeit & Lebensfreude
- wirkt stimmungsaufhellend & entspannend
Wie wird Jasmin geräuchert?
Es werden die getrockneten Jasminblüten zum Räuchern verwendet. Idealerweise räuchert man Jasmin zusammen mit Styrax oder Benzoe, da der Duft von Jasmin sich sonst zu schnell verflüchtigt.
- Getrocknete Blüten auf dem Sieb oder mit Trägerstoff (z. B. Sandelholz) sanft erhitzen
- Nicht direkt auf Kohle legen – sie verbrennen sehr schnell
Wann ist die Verwendung besonders sinnvoll?
- In Liebesritualen oder zur Herzheilung
- Bei Traurigkeit, Liebeskummer oder Gefühlskälte
- Zur Stärkung der eigenen Weiblichkeit
- In Ritualen zu Vollmond, Beltane oder zur Sommerzeit
Mit welchen Räucherstoffen lässt sich Jasmin gut kombinieren?
- Sandelholz (für Tiefe & Ruhe)
- Rosenblüten (für Herzöffnung & Liebe)
- Styrax (für Süße & emotionale Tiefe)
Zu welchen Gelegenheiten passt Jasmin?
Jasmin eignet sich für Liebesrituale und während der Rauhnächte besonders zur 3. und zur 5. Rauhnacht. und ist eine wunderbare Räucherpflanze für alle Rauhnächte. Sie eignet sich auch sehr gut für Jahreskreisrituale, vor allem für Samhain.
Hinweis zur Anwendung
Jasmin ist sehr intensiv – sparsam dosieren. Nicht für Personen mit Duftempfindlichkeit geeignet. In der Schwangerschaft sollte auf das Räuchern generell verzichtet werden – auch mit Jasmin.
FAQ
Was bewirkt Jasmin beim Räuchern?
Jasmin öffnet das Herz, fördert Sinnlichkeit und bringt Harmonie in das emotionale Feld.
Kann ich Jasmin auf Kohle räuchern?
Nur sehr vorsichtig – besser auf dem Sieb oder mit Trägerstoff, da die Blüten schnell verbrennen.
Ist Jasmin ein Harz oder eine Blüte?
Jasmin ist eine Blüte. Es gibt auch ätherisches Öl und selten Jasminharz, aber zum Räuchern werden meist die getrockneten Blüten verwendet.
